Bus-Kontrolle – 6 Fahrzeuge außer Verkehr gezogen

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  • Am Sonntag, den 27.10.19, führte die Verkehrspolizei Freiburg in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Karlsruhe und Hessen, sowie Zoll und Bundespolizei, eine sechsstündige Bus-Kontrolle auf dem Gelände der Autobahnmeisterei Freiburg durch. Schwerpunkt war hierbei die Kontrolle des grenzüberschreitenden Linienverkehrs mit Bussen.

    Es wurden 15 Fahrzeuge kontrolliert, neun mussten beanstandet werden. sechs Bussen musste die Weiterfahrt wegen technischer Mängel untersagt werden, sie wurden außer Verkehr gezogen.

    Bei einem spanischen Linienbus waren zwei Reifen so verschlissen, dass sie vor Ort gewechselt werden mussten, da die Gefahr des Platzens bestand.

    Ein rumänischer Linienbus wies gleich mehrere Mängel auf, die zur Stilllegung führten: Die Experten stellten im Heckbereich einen Rahmenriss aufgrund Durchrostung fest. Weiterhin waren Bremsen und Lenkung mangelhaft und der Motor verlor Öl. Die beiden Fahrer versuchten die Überschreitung der Lenkzeiten zu verschleiern, indem sie eine dritte digitale Fahrerkarte eines Fahrers einsetzten, der jedoch nicht an Bord war. Der Bus wurde in eine Werkstatt begleitet, wo die Reparatur durchgeführt wurde. Das Gesamtbußgeld betrug über 2000.- EUR.

    Bei einem polnischen Linienbus ergab sich das gleiche Bild. Auch hier waren die technischen Mängel so gravierend, dass der Bus stillgelegt wurde. Die Lenk- und Ruhezeiten wurden ebenfalls nicht beachtet.

    Die technische Überprüfung bei zwei sogenannten Minibussen (9 Sitzplätze) sah es nicht besser aus. Beide waren vollbesetzt. Der eine wies falsch montierte Sitze auf, beim zweiten war die Halterung eines Frontschweinwerfers abgebrochen.

    Insgesamt wurden 12 Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt. In vielen Fällen wurden die Pausen nicht eingehalten oder waren zu kurz.

    Bei drei Fahrzeugen sollte die Kontrolle der Lenk- und Ruhezeiten erschwert bzw. unmöglich gemacht werden, es wurde eine falsche digitale Fahrerkarte, bzw. keine benutzt.

    Es ist nicht auszudenken, was bei einem Verkehrsunfall aufgrund solch gravierender Mängel hätte passieren können, da sich meist eine größere Anzahl Passagiere an Bord befindet. Das Gesamtbußgeld der festgestellten Verstöße liegt im fünfstelligen Bereich.

    Zwei Busse führten grenzüberschreitenden Linienverkehr durch, obwohl die Firmen nicht im Besitz entsprechender Genehmigungen waren.

    In einem Linienbus wurden zwei Personen entdeckt, die sich illegal in Deutschland aufhielten. Zwei Personen waren zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.

    MR/lr

    Laura Riske
    Polizeipräsidium Freiburg
    Pressestelle

    Original-Content von: Polizeipräsidium Freiburg, übermittelt durch news aktuell

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